Mit der Eröffnung meiner Praxis GesprächsRaum konnte ich meiner ursprünglichen Vorstellung einer therapeutischen Situation einen großen Schritt näher kommen. In dieser Vorstellung ging ich immer davon aus, dass Therapie am besten an „Wohlfühl-“ und „Geselligkeitsorten“ stattfindet. Idealerweise, so dachte ich, stellt die Küche diesen Ort dar. Nirgendwo sonst finden die besten und intensivsten Gespräche statt, als am Küchentisch. Nun habe ich mein Therapieangebot zwar nicht in meine Küche einziehen lassen können, dennoch bietet der GesprächsRaum die oben genannten Attribute. Ich bin mir sicher, dass sich Patienten in ihrer Umgebung geborgen, sicher und auch versorgt fühlen müssen, um auf den therapeutischen Prozess freier und vertrauter eingehen zu können. Hierzu gehört meiner Ansicht nach auch ein frisch gebrühter Kaffee, Cappuccino oder Tee und evtl. auch etwas Gebäck.

Im GesprächsRaum möchte ich sie einladen, erst einmal anzukommen. In ihrem Tempo werden wir uns dann dem zuwenden, was sie thematisch zu mir führt. Diese Themen können völlig unterschiedlich sein, auch wenn sie meist ein Gemeinsames aufweisen: die Belastung, die sie damit verbinden.  Die gemeinsamen Gespräche können in Form von Einzelgesprächen, aber auch von familientherapeutischen Settings sein. Kinder und Jugendliche können ebenfalls ein Therapieangebot bei mir in Anspruch nehmen.